"Auf Herz und Nieren geprüft"....
abgelegt im Archiv Medizin/Gesundheit am 11.03.10
Für manche nur eine Floskel, für uns Diabetiker aber durchaus wichtig!
Neben den üblichen regelmäßigen Checks sollten Diabetiker jährlich einen Nieren und Herz Check machen lassen, denn die Gesundheit dieser beiden Organe hängt eng zusammen.
Schlechte Blutzuckerwerte können bekanntlich kleinste Blutgefäße schädigen, dies wiederum beeinträchtigt Herz und Nieren in ihrer Funktion.
Die Nierenfunktion kann einfach über einen Urintest kontrolliert werden. Ist das Eiweiß Albumin im Urin nachweisbar, deutet dies auf eine Nierenschädigung hin, oft ist das Herz mit betroffen, denn Nierenschäden können direkt auf das Entstehen von Verengungen in den Herzkranzgefäßen Einfluss nehmen.
Bei mir wird alle drei Monate der Urin auf "Herz und Nieren" überprüft. Zudem wird einmal pro Jahr ein Ultraschall gemacht.
Ilka

© Foto Ilka G.
Permalink: "Auf Herz und Nieren geprüft"....
Tags: Diabetiker, Diabetes, Herz und Nieren, Check, Blutzucker, hoher Blutzucker, Ultraschall,
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Kommentar von:
Dr. med. Matthias Riedl
(08.04.10 11:50 Uhr)
Kommentar von:
Finn
(08.04.10 20:51 Uhr)
Hallo Herr Riedl,
vielen Dank für Ihren Kommentar. Das Medicum Hamburg ist mir bereits bekannt, da ich seit gut 1 Jahr dort Patient bin.
Wir haben auch schon auf unseren Blog über das Medicum berichtet.
http://www.mein-diabetes-blog.de/50226711/medicum_hamburg.php
http://www.mein-diabetes-blog.de/50226711/medicum_hamburg_teil_ii.php
Mit freundlichen Grüßen
Finn
vielen Dank für Ihren Kommentar. Das Medicum Hamburg ist mir bereits bekannt, da ich seit gut 1 Jahr dort Patient bin.
Wir haben auch schon auf unseren Blog über das Medicum berichtet.
http://www.mein-diabetes-blog.de/50226711/medicum_hamburg.php
http://www.mein-diabetes-blog.de/50226711/medicum_hamburg_teil_ii.php
Mit freundlichen Grüßen
Finn
Kommentar von:
Dr. Matthias Riedl
(29.04.10 11:56 Uhr)
Hallo Finn,
vielen Dank für die Darstellung unseres Diabetes Zentrums im medicum Hamburg. Den Bericht hatte ich noch nicht gefunden.
Uns liegt am Herzen, dass niemand aus Zeitnot etwaige Untersuchungen unterlässt. Man kennt das selber: Plötzlich sind zwei Jahre um nach dem letzten Augenarztbesuch und der Wunsch nach der Herzkontrolle bleibt frommer Wunsch. Ich habe mehrere Patienten erlebt, die durch die ewige Verschieberei schon zu Schaden gekommen sind.
Deshalb bieten wir immer auch die Möglichkeit beim Besuch des Diabetologen, die anderen notwendigen Kontrollen gleich anzuhängen: „Je eher daran, desto eher davon….!“
Mit freundlichen Grüßen
Dr. Matthias Riedl
vielen Dank für die Darstellung unseres Diabetes Zentrums im medicum Hamburg. Den Bericht hatte ich noch nicht gefunden.
Uns liegt am Herzen, dass niemand aus Zeitnot etwaige Untersuchungen unterlässt. Man kennt das selber: Plötzlich sind zwei Jahre um nach dem letzten Augenarztbesuch und der Wunsch nach der Herzkontrolle bleibt frommer Wunsch. Ich habe mehrere Patienten erlebt, die durch die ewige Verschieberei schon zu Schaden gekommen sind.
Deshalb bieten wir immer auch die Möglichkeit beim Besuch des Diabetologen, die anderen notwendigen Kontrollen gleich anzuhängen: „Je eher daran, desto eher davon….!“
Mit freundlichen Grüßen
Dr. Matthias Riedl
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Allen voran steht die Kontrolle des Herzkreislaufs, die spätestens ab 40 jährlich erfolgen sollte. Dabei ist die alleinige Durchführung eines Belastungs-EKGs (Ergometrrie) nicht ausreichend. Die Herzmuskulatur und die Klappen können nur mit ein er Ultraschalluntersuchung des Herzens, der Echokardiografie, genauer untersucht werden. Außerdem ist die Ergometrie allein zu unsicher, um eine Durchblutungsstörung ausschließen zu können!
In weiten Teilen Ärzten und Patienten unbekannt ist auch der sichere Ausschluß einer Entzündung des Zahnfleisches. Die Paronditis führt unbehandelt nicht nur zum Zahnverlust, sondern zu erhöhter Geburtlichkeit und beschleunigter Arterienverkalkung. Neben den Kontrollen des Blutdrucks, der Blutfettwerte und der Albuminausscheidung im Urin sollte die Kontrolle des Zahnfleiches mindestens einmal im Diabetikerleben bei Parodontologen erfolgen. Der Hauszahnarzt reicht in den meisten Fällen hier nicht aus. Die Erkennungsrate und das Wissen um die Behandlung sind bei den meisten Zahnärzten nicht ausreichend.
Für weitere Infos können Sie auch gerne unsere Webseite besuchen www.medicum-hamburg.de.
Mit freundlichen Grüßen
Ihr Dr. med. Matthias Riedl (ärztlicher Leiter des medicum Hamburg)