Diabetes aus der Luft

Verschmutzung der Luft begünstigt Typ2 Diabetes

Laut einer wissenschaftlichen Studie besteht in Wohngebieten mit hoher Luftverschmutzung, insbesondere durch den Straßenverkehr verursacht, ein größeres Risiko an Diabetes zu erkranken als in schadstoffärmeren Regionen.
Eine genauere Erklärung hierfür gibt es zwar noch nicht, jedoch ist erwiesen, dass die Belastung mit Feinstaub zu einer gesteigerten Immunreaktion führt.
In einer US Studie wurde die regionale Häufigkeit von Typ2 Diabetes mit den jeweiligen Feinstaubmengen in der Luft verglichen. Das Ergebnis: "ein Anstieg der Feinstaubbelastung um 10 Mikrogramm/Kubikmeter erhöhte die Zahl der neu erkrankten Typ-2-Diabetiker um 1 Prozent. In Regionen, deren Feinstaubbelastung im oberen Fünftel des gemessenen Bereichs lag, war die Diabetes-Neuerkrankungsrate mehr als 20 Prozent höher als in Regionen mit einer Feinstaubbelastung im unteren Fünftel"
In einem Tiermodell bei Mäusen fand man zudem heraus, dass durch eine Feinstaubbelastung eine Insulinresistenz entsteht, ein Risikofaktor für den Diabetes Typ2.
Ähnlicher Erkenntnisse kommen aus dem Iran. Dort hat man bei Kindern in einer extrem verkehrsbelasteten Stadt ebenfalls einen Zusammenhang zwischen Insulinresistenz und erhöhter Schadstoffbelastung der Luft gefunden.

Ilka

Diabetes aus der Luft
© colbs


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One Response to “Diabetes aus der Luft”

  1. Tina sagt:

    Interessante Theorie. Demnach müssten die Diabeteserkrankungen in Großstädten deutlic höher sein als auf dem Land. Aber gibt es dazu Belege?

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