Diabetes und Zahngesundheit
Eigentlich hätte ich heute einen Zahnarzttermin gehabt, habe ihn aber wegen einer leichten Erkältung auf nächste Woche verschoben. Trotzdem mal eine gut Gelegenheit über Diabetes und Zähne zu schreiben.
Klinische Studien haben nämlich erwiesen, dass Parodontitis neben Niereschäden, Augen- und Nervenschäden auch zu den Folgeerkrankungen eines Diabetes gehört.
Problem dabei ist, dass Diabetes und Parodontitis sich gegenseitig beeinflussen können.
Eine Parodontitis beginnt häufig mit Zahnfleischbluten, wobei bakterielle Zahnbelege zwischen den Zähnen und am Zahnfleisch der Auslöser sind. Das Immunsystem versucht sich gegen diese Bakterien zu wehren. Da das Immunsystem bei Diabetikern aber häufig geschwächt ist, haben Bakterien leichtes Spiel. Außerdem werden durch erhöhte Blutzuckerwerte die kleinen und großen Blutgefäße im Mundraum belastet, die Widerstandskraft nimmt ab und es kann schnell zu Entzündungen kommen. 
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Riskant bei der Sache ist, dass die Parodontitis nicht nur eine Folgeerkrankung des Diabetes ist, sondern diesen auch noch negativ beeinflusst, denn Entzündungen im Mund erhöhen die Insulinresistenz, was wiederum den Blutzucker erhöht.
Erste Voraussetzung um all dem vorzubeugen ist natürlich eine gute Blutzuckereinstellung, gefolgt von regelmäßiger und gründlicher Zahnpflege. Auch sollte man sich von Zeit zu Zeit einer professionellen Zahnreinigung beim Zahnarzt unterziehen, sowie aufs Rauchen verzichten und sich gesund und ausgewogen ernähren.
Dann können wir auch morgen noch kraftvoll zubeißen
Ilka