Fingerabdruck verrät Diabetesrisiko
Amerikanische Forscher vom Center for Disease Control and Prevention fanden kürzlich heraus, dass anhand des Fingerabdrucks erkennbar ist, ob ein Mensch Gefahr läuft im Laufe seines Lebens an Diabetes zu erkranken.
Je unterschiedlicher die Rillen und Windungen an Daumen und kleinem Finger sind, desto größer sei auch die Gefahr!
Getestet wurden 569 Freiwillige, bei denen die Hautrillen an den Fingerkuppen von Daumen im Vergleich zum kleinen Finger gezählt wurden. Die Patienten mit diabetes hatten im Durchschnitt mehr als 8 Rillen Unterschied bei den beiden Fingern, die gesunden Personen hingegen nur 6.
Die Ursache sehen die Forscher bereits in der Entwicklung des Embryos. Gegen Mitte der Schwangerschaft, also knapp in der 19. Woche, beginnen sich die Windungen an den Fingerkuppen zu bilden, die später für den individuellen Fingerabdruck eines jeden Menschen stehen. Genau in dieser Zeit entstehen auch viele der inneren Organe, wie auch die Bauchspeicheldrüse, die für die Insulinproduktion verantwortlich ist. Wenn es nun genau in dieser Entwicklungsphase zu einer Mangelversorgung von Mutter und Kind kommen würde, so müssten die Fingerabdrücke genauso beeinträchtigt sein wie die Organe, bzw. die Bauchspeicheldrüse, vermuten die Forscher.

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Um ehrlich zu sein, ich würde es vorher gar nicht wissen wollen, wenn ich ein erhöhtes Diabetesrisiko hätte. Wenn der Körper sich darauf einstellt, dass er irgendwann einen Typ I Diabetes entwickelt, dann lässt sich da eh nichts dran ändern. Warum also unnütz verrückt machen und in ständiger Unsicherheit und Erwartung leben? Wie gesagt, ändern kann man ja eh nichts.
Ilka