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Diabetes und Alltag
, Diabetes und Sport
von ILFI am 31.07.09
Am letzten Wochenende waren Ilka & ich in Hamburg zum Zugucken beim Triathlon, der übrigens von Dextro Energy gesponsert wurde. Natürlich haben wir auch am Messestand des Traubenzuckerherstellers vorbei geschaut, allerdings wurde dort in Sachen Produktproben ziemlich gegeizt. Schade.....
Naja, wie dem auch sei. Auf jeden Fall haben wir festgestellt, dass anderen Leuten beim Sport zugucken irgendwie auf Dauer doof ist. Daher haben wir beschlossen, im nächsten Jahr selber an der Triathlon Staffel teilzunehmen. Dazu bräuchten wir allerdings noch einen Schwimmer, der bereit ist ein paar hundert Meter durch die Alster zu kraulen. Also, wer Lust hat..... !
Generell würde mich auch mal interessieren, wie viele Diabetiker beim diesjährigen Triathlon dabei waren und wie das mit ihrem Zucker gemeistert haben.
Finn

Naja, wie dem auch sei. Auf jeden Fall haben wir festgestellt, dass anderen Leuten beim Sport zugucken irgendwie auf Dauer doof ist. Daher haben wir beschlossen, im nächsten Jahr selber an der Triathlon Staffel teilzunehmen. Dazu bräuchten wir allerdings noch einen Schwimmer, der bereit ist ein paar hundert Meter durch die Alster zu kraulen. Also, wer Lust hat..... !
Generell würde mich auch mal interessieren, wie viele Diabetiker beim diesjährigen Triathlon dabei waren und wie das mit ihrem Zucker gemeistert haben.
Finn

Permalink: Hamburg Dextro Energy Triathlon
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Wong
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Kommentar von:
Anna
(03.08.09 14:55 Uhr)
Naja bei den Triathleten ist es nicht mehr ganz so schlimm mit dem Unterzucker, da ihr Körper durch das Training auch darauf einstellen kann. Aber ich denke mir die haben z. B. beim Radfahren noch extra Getränke dabei. Wie es beim Schwimmen aussieht, dass ist eine gute Frage. Beim Laufen können sie ja auch Bananen usw. essen.
Kommentar von:
Carsten
(19.08.09 16:13 Uhr)
Hallo,
ich habe den Kommentar leider erst heute gesehen, will aber trotzdem gerne ein paar Aspekte aufgreifen. Bei jedem Triathlon sind sicher Diabetiker dabei - nicht immer machen sie sich sichtbar, häufig ist es so, dass sie beim Schwimmen besonders gekennzeichnete Badekappen tragen. Ich trug bspw. beim Ironman in Frankfurt 2006 eine weiße Badekappe, so wie weitere 10 bis 15 Athleten.
Ernährt habe ich mich beim Ironman 2006 wie folgt:
Beim Schwimmen hatte ich mindestens vier Gel dabei, habe sie unten in die „Hosenbeine" des Neoprenanzugs geschoben, da stören sie am wenigsten und sind schnell herausziehbar. Ich habe lediglich eins nach der Hälfte der Schwimmstrecke zu mir genommen. Beim Radfahren mischte ich mir in einer Trinkflasche hoch konzentriertes Malodextrin an, das ich mit dem angebotenen Wasser unterwegs mischte, zusätzlich habe ich ab und an einen Schluck Cola getrunken. Ein paar Energieriegel habe ich auf der Radstrecke noch zu mir genommen. Beim Laufen habe ich an jeder Verpflegungsstation Cola getrunken, ich habe dazu etwas Salz reingetan, damit ich die Kohlensäure los wurde und um mich mit Natrium zu versorgen. Zusätzlich aß ich ca. zwei Bananen, und nahm je Stunde zwei Gels zu mir. Der Zucker war auf der Laufstrecke um die 100. Ich habe jeweils in den Wechselzonen gemessen, unterwegs zweimal auf dem Rad und auf jeder der vier Laufrunden einmal.
Als Erfahrungswert habe ich für mich ermittelt, dass ich in der Regel ca. 2 BE pro Stunde brauche. Für's Insulin sorgt die Pumpe, auch die stelle ich nach Erfahrungswerten ein, auf ca. 30 % meines Normalbedarfes.
Nach dem Schwimmen ist etwas Vorsicht geboten, nicht immer verträgt der Magen gleich feste Nahrung - da warte ich schonmal eine Stunde. Letzten Endes muss aber jeder Sportler für sich selbst die optimale Energiezufuhr herausfinden, das gilt nicht nur für Diabetiker. Vielleicht sind wir da im Vorteil, da wir ohnehin bewusster Nahrung zu uns nehmen :)
Carsten
ich habe den Kommentar leider erst heute gesehen, will aber trotzdem gerne ein paar Aspekte aufgreifen. Bei jedem Triathlon sind sicher Diabetiker dabei - nicht immer machen sie sich sichtbar, häufig ist es so, dass sie beim Schwimmen besonders gekennzeichnete Badekappen tragen. Ich trug bspw. beim Ironman in Frankfurt 2006 eine weiße Badekappe, so wie weitere 10 bis 15 Athleten.
Ernährt habe ich mich beim Ironman 2006 wie folgt:
Beim Schwimmen hatte ich mindestens vier Gel dabei, habe sie unten in die „Hosenbeine" des Neoprenanzugs geschoben, da stören sie am wenigsten und sind schnell herausziehbar. Ich habe lediglich eins nach der Hälfte der Schwimmstrecke zu mir genommen. Beim Radfahren mischte ich mir in einer Trinkflasche hoch konzentriertes Malodextrin an, das ich mit dem angebotenen Wasser unterwegs mischte, zusätzlich habe ich ab und an einen Schluck Cola getrunken. Ein paar Energieriegel habe ich auf der Radstrecke noch zu mir genommen. Beim Laufen habe ich an jeder Verpflegungsstation Cola getrunken, ich habe dazu etwas Salz reingetan, damit ich die Kohlensäure los wurde und um mich mit Natrium zu versorgen. Zusätzlich aß ich ca. zwei Bananen, und nahm je Stunde zwei Gels zu mir. Der Zucker war auf der Laufstrecke um die 100. Ich habe jeweils in den Wechselzonen gemessen, unterwegs zweimal auf dem Rad und auf jeder der vier Laufrunden einmal.
Als Erfahrungswert habe ich für mich ermittelt, dass ich in der Regel ca. 2 BE pro Stunde brauche. Für's Insulin sorgt die Pumpe, auch die stelle ich nach Erfahrungswerten ein, auf ca. 30 % meines Normalbedarfes.
Nach dem Schwimmen ist etwas Vorsicht geboten, nicht immer verträgt der Magen gleich feste Nahrung - da warte ich schonmal eine Stunde. Letzten Endes muss aber jeder Sportler für sich selbst die optimale Energiezufuhr herausfinden, das gilt nicht nur für Diabetiker. Vielleicht sind wir da im Vorteil, da wir ohnehin bewusster Nahrung zu uns nehmen :)
Carsten
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