Irgendwie muss man sich ja motivieren…
abgelegt im Archiv Diabetes und Sport am 23.04.10
…..besonders wenn es um Sport geht ist mir im Moment jede Art von Motivation willkommen.
Neue Klamotten heben ja bekanntlich die Stimmung, neue Schuhe erst recht. Und wenn man sich in seinen Sportklamotten auch noch richtig wohl fühlt, dann macht das Lauftraining doppelt Spaß. Aus diesem Grund habe ich mir neue Laufschuhe gegönnt, die alten hatten allerdings auch schon einige Jahre auf dem Buckel. Ich habe mich bei Laufsport Lunge in Hamburg beraten lassen, der Laden und die Beratung ist dort wärmstens zu empfehlen!
Motivation Nummer 2: Nike Plus! Nach jedem Lauf werden Distanz, Tempo, Kalorien und Zeit gespeichert und können via I-Tunes an Nike übertragen werden. Dort gibt es viele individuelle Funktionen, da ist für jeden was dabei wie zum Beispiel ein Coaching zum Halbmarathon.
Motivation Nummer 3: Der Gedanke an ein paar neue Jeans in die ich nach dem Verlust einiger Kilos reinpassen könnte…:-)
Im Moment schaffe ich es tatsächlich alle 2-3 Tage zu joggen, nur mit dem Blutzucker läuft es noch nicht so gut. Heute hatte ich vor dem Lauf einen Blutzucker von 320mg/dl, warum auch immer?! Ich bin dann mit dem Wert einfach losgelaufen. Es ging sehr schleppend voran, was vermutlich am Blutzucker oder an der Uhrzeit lag. Mittags joggen ist absolut nicht mein Ding. Nach 45 Minuten und 7,5km später hatte ich einen Blutzucker von 140mg/dl. Ein guter Wert, aber wäre ich mit einem "normalen" BZ gestartet, hätte ich sicher innerhalb kürzester Zeit eine Hypo bekommen. Für dieses Problem muss ich irgendwie eine Lösung finden.
Ilka aus der Puste

© Perfecto Insecto
Permalink: Irgendwie muss man sich ja motivieren…
Tags: Diabetes, Laufen, Joggen, Motivation, Blutzucker, Hypo, Unterzuckerung,
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Kommentar von:
Josef
(29.04.10 17:58 Uhr)
Bei einem Zuckerwert von 320 wegzulaufen ist ziemlich grenzwertig. Bei so einem Wert lieber mal einen Ketonestest machen obwohls gut ausgegangen ist.
Kommentar von:
Ilka
(29.04.10 22:30 Uhr)
hi josef,
ja ich weiß, das darf man nicht. hab auch schon einen rüffel bekommen.
das blöde ist immer nur, dass ich mich mit so einem wert nicht schlecht fühle wie manch anderer und dann halt nicht drüber nachdenke.
ja ich weiß, das darf man nicht. hab auch schon einen rüffel bekommen.
das blöde ist immer nur, dass ich mich mit so einem wert nicht schlecht fühle wie manch anderer und dann halt nicht drüber nachdenke.
Kommentar von:
Josef
(30.04.10 9:17 Uhr)
Wenn der Ketonestest gut ausfällt kann man mit besserem Gewissen Sport treiben. Fallt er schlecht aus kann der Zuckerwert nach kurzer Zeit stark ansteigen und dann kanns richtig gefährlich werden, vorallem dann wenn man alleine unterwegs ist. Frag mal deinen Arzt er soll dir so einen Urintest verschreiben.
Kommentar von:
Ilka
(30.04.10 16:06 Uhr)
hallo josef,
ja, die ketonsreifen hab ich zu haus.
im prinzip weiß ich das ja auch alles. hab auch schon mal drüber geschrieben: http://www.mein-diabetes-blog.de/50226711/ich_mach_jetzt_after_mal_ein
en_ketontest.php
aber nach 20 jahren diabetes wrid man in einigen sache leider etwas nachlässig. asche auf mein haupt....:-/
ja, die ketonsreifen hab ich zu haus.
im prinzip weiß ich das ja auch alles. hab auch schon mal drüber geschrieben: http://www.mein-diabetes-blog.de/50226711/ich_mach_jetzt_after_mal_ein
en_ketontest.php
aber nach 20 jahren diabetes wrid man in einigen sache leider etwas nachlässig. asche auf mein haupt....:-/
Kommentar von:
Dr. Matthias Riedl
(06.05.10 9:29 Uhr)
Hallo Ilka,
Sport ist das A und O bei der Neutralisation von etwaigen negativen Auswirkungen des Diabetes! Diesen Umstand kann man gar nicht oft genug betonen. Alle zwei Tage ist ein guter Rhythmus, dann ist es nicht so schlimm, wenn es einmal ausfällt. In der Gruppe ist die Motivation übrigens meist am größten.
Evtl. kann man im Deutschen Diabetiker Bund, einer Schwerpunktpraxis oder einem Sportverein mal nach Gleichgesinnten nachfragen.
Ein Tipp zur Insulinanpassung:
Testen Sie Ihren Blutzucker vor und 2 Stunden nach einer Mahlzeit. Bewegen Sie sich intensiv 30 min und messen Sie erneut. So können Sie ermitteln wie Ihr Blutzucker auf Bewegung reagiert. Je untrainierter der Körper desto stärker sinkt der Blutzucker.
Die Anpassung der Insulindosierung an die Bewegung ist abhängig von Ihrem Trainingszustand, dem Ausmaß der Bewegung sowie der Dauer, dem Zeitpunkt und Zusammensetzung der letzten Mahlzeit und der letzten Insulininjektion. Weitere Informationen erhalten Sie auch von der Initiativgruppe Diabetes und sport e.V., die es sich zum Ziel gesetzt hat, den Sport für Diabetiker populärer zu machen (http://www.diabetes-sport.de).
Diese folgenden grundsätzlichen Ratschläge müssen jedoch auf den individuellen Fall heruntergebrochen werden. Am besten geht dies durch eine individuelle Beratung in einer Diabetesschwerpunktpraxis oder bei uns im diabetes Zentrum medicum Hamburg am Berliner Tor:
Kurzzeitiger Sport (2-3 Stunden) Blutzuckerstabilisierung durch zusätzliche Kohlenhydrate (Sport-BE) erreicht werden. Über 3 Stunden empfiehlt sich die Insulindosisreduktion um 10- 30 % - oder mehr. Bei längerer geplanter Belastung (Radtouren, Gartenarbeit, etc. ) müssen Bolus- wie auch Basisinsulin um bis zu 50% verringert werden. Ist die Belastung ungeplant müssen Sport-BE wiederholt eingenommen werden. Dabei sind erhöhte Blutzuckerwerte eher willkommen als zu tiefe. Nach längerer körperlicher Belastung (Wandertour) muß daran gedacht werden, dass sich in der Nacht die Zuckerspeicher im Körper wieder aus dem Blut auffüllen. Eine Dosisreduktion der Abendbasis kann sinnvoll sein.
Ihr
Dr. Matthias Riedl (ärztlicher Leiter medicum Hamburg)
Sport ist das A und O bei der Neutralisation von etwaigen negativen Auswirkungen des Diabetes! Diesen Umstand kann man gar nicht oft genug betonen. Alle zwei Tage ist ein guter Rhythmus, dann ist es nicht so schlimm, wenn es einmal ausfällt. In der Gruppe ist die Motivation übrigens meist am größten.
Evtl. kann man im Deutschen Diabetiker Bund, einer Schwerpunktpraxis oder einem Sportverein mal nach Gleichgesinnten nachfragen.
Ein Tipp zur Insulinanpassung:
Testen Sie Ihren Blutzucker vor und 2 Stunden nach einer Mahlzeit. Bewegen Sie sich intensiv 30 min und messen Sie erneut. So können Sie ermitteln wie Ihr Blutzucker auf Bewegung reagiert. Je untrainierter der Körper desto stärker sinkt der Blutzucker.
Die Anpassung der Insulindosierung an die Bewegung ist abhängig von Ihrem Trainingszustand, dem Ausmaß der Bewegung sowie der Dauer, dem Zeitpunkt und Zusammensetzung der letzten Mahlzeit und der letzten Insulininjektion. Weitere Informationen erhalten Sie auch von der Initiativgruppe Diabetes und sport e.V., die es sich zum Ziel gesetzt hat, den Sport für Diabetiker populärer zu machen (http://www.diabetes-sport.de).
Diese folgenden grundsätzlichen Ratschläge müssen jedoch auf den individuellen Fall heruntergebrochen werden. Am besten geht dies durch eine individuelle Beratung in einer Diabetesschwerpunktpraxis oder bei uns im diabetes Zentrum medicum Hamburg am Berliner Tor:
Kurzzeitiger Sport (2-3 Stunden) Blutzuckerstabilisierung durch zusätzliche Kohlenhydrate (Sport-BE) erreicht werden. Über 3 Stunden empfiehlt sich die Insulindosisreduktion um 10- 30 % - oder mehr. Bei längerer geplanter Belastung (Radtouren, Gartenarbeit, etc. ) müssen Bolus- wie auch Basisinsulin um bis zu 50% verringert werden. Ist die Belastung ungeplant müssen Sport-BE wiederholt eingenommen werden. Dabei sind erhöhte Blutzuckerwerte eher willkommen als zu tiefe. Nach längerer körperlicher Belastung (Wandertour) muß daran gedacht werden, dass sich in der Nacht die Zuckerspeicher im Körper wieder aus dem Blut auffüllen. Eine Dosisreduktion der Abendbasis kann sinnvoll sein.
Ihr
Dr. Matthias Riedl (ärztlicher Leiter medicum Hamburg)
Kommentar von:
Mein Diabetes Blog
Oh man, diese Woche ist irgendwie viel passiert. Wo fange ich denn da mal an?
Am besten beim angenehmen Teil:
Sportlich geht es ein wenig voran, wenn auch langsam. Kilometermäßig wird es langsam mehr, am Tempo hapert es jedoch noch...
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