Klein, spitz und oft verbogen – Pen Nadeln
abgelegt im Archiv Diabetes und Alltag am 13.08.09

© AMagill
Diabetiker die täglich Insulin spritzen müssen kennen sie, die kleine fiese Nadel am Pen. Aber wie oft sollte man die Nadel wechseln? Jetzt mal Hand aufs Herz, wie oft wechselt Ihr Eure Nadeln? Täglich? Alle paar Tage? Oder erst wenn die Nadel einfach nicht mehr unter die Haut will? Ich muss gestehen, dass ich das nicht jeden Tag mache, wie es die Experten raten. Bereits nach dem ersten Benutzen nutzt sich die Silikonschicht fast komplett ab. Die Nadeln sind heute so kurz, dünn und dünnwandiger, dass sie sich sehr schnell verformen und kleine Wiederhaken bekommen können. Das kann dann beim Spritzen Schmerzen verursachen und die Haut verletzen.
Abgenutzte Nadeln verursachen auch Lipodystrophien. Das sind Verhärtungen des Unterhaut-Fettgewebes. Man sieht das dann als kleine "Beulen" auf der Haut. Das gleiche passiert, wenn man immer wieder in die gleiche Stelle spritzt. Das Insulin wirkt dann nicht mehr richtig bzw. die Wirkung tritt verzögert ein und es kommt zu unerklärlichen Blutzuckerschwankungen.
Finn

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Permalink: Klein, spitz und oft verbogen – Pen Nadeln
Tags: Pen Nadeln Pennadeln Lipodystrophien
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