Liebes Tagebuch….
Wer seinen Blutzucker regelmäßig testet, der sollte eben so regelmäßig weine Werte dokumentieren. Leider fehlt vielen Diabetikern oft die Motivation dazu ein Tagebuch zu führen. Dies war bei mir auch lange Zeit so, mittlerweile habe ich aber erkannt, dass mir das Tagebuch eine große Hilfe ist. Schließlich nutzen dem motiviertesten Tester seine Werte nichts, wenn er sie nicht aufschreibt. Es kann sich doch niemand an alle seine gemessenen Werte erinnern, und vor allem nicht, unter welchen Bedingungen sie gemessen wurden.
Notierte Blutzuckerwerte sind eine hilfreiche Grundlage für den behandelnden Arzt die Therapie zu steuern, in erster Linie sollte man aber das Tagebuch für sich selber führen. So werden Zusammenhänge zwischen Blutzucker, Nahrungsaufnahme, sportliche betätigung, Insulindosis u.s.w. viel deutlicher erkennbar. Außerdem lassen sich Ursachen für Ausreißer viel leichter finden und entsprechend beheben.
Hier ein Auszug aus meinem Tagebuch

© by Ilka G.
Mir hilft mein Tagebuch vor allem dabei, dass ich genau meine Korrekturversuche sehe und später auf diese Erfahrungen zurückgreifen kann. Denn nur wer herausfindet wie sein Blutzucker auf bestimmte Situationen und Maßnahmen reagiert, kann eine gute Blutzucker-Stoffwechseleinstellung erreichen.
Meine Hauptmotivation ist auf jeden Fall ein tendenziell immer besser werdender HBA1c seid ich regelmäßig meine Werte aufschreibe!
Wem die "analoge" Variante zu aufwendig oder gar zu altmodisch ist, für den gibt es im WWW jede Menge Möglichkeiten sein Tagebuch "online" zu führen.
Ilka
da heisst es “jede menge” von möglichkeiten Tagesbuch online zu führen. Aber dann kommt nur ein link zu einem online-tagebuch.
gibt es da wirklich
soviele?