Nabelschnurblut – neue Hilfe gegen den „Zucker“
In Deutschland wurde der erste Diabetiker mit Nabelschnurblut behandelt. Die Eltern eines dreijährigen Mädchens mit Diabetes hatten bei der Geburt das Nabelschnurblut bei der Nabelschnurblutbank Vita34 aufbewahren lassen. Mit 3 Jahren wurde dann bei dem Mädchen Diabetes festgestellt. Die Ärzte hoffen, dass durch die Nabelschnurbluttherapie die Insulinproduktion aufrecht erhalten werden kann und das das Mädchen dadurch weniger Insulin braucht und eine bessere Stoffwechseleinstellung hat.
Studien in den USA sind viel versprechend. Kinder, die mit der Nabelschnurbluttherapie behandelt wurden, benötigten im Vergleich zu konventionell behandelten Kindern weniger Insulin und hatten einen besseren HbA1c-Wert. Ganz heilen kann man mit dieser Therapie den Diabetes nicht. Aber es ist ein Anfang und beugt Langzeitschäden vor.
Mal schauen, wie sich die Nabelschnurbluttherapie in Deutschland durchsetzt. Wenn viele Eltern wissen würden, dass man Nabelschnurblut aufbewahren lassen kann, würden es sicherlich einige mehr machen.
Finn

© VITA 34 AG
Naja eigendlich wird das mitlerweile von jedem Arzt während des Erstgesprächs in der Klink erwähnt. ABER man sollte dabei auch wissen das man normalerweise das Blut welches man Spende nicht für das Spendene Kind verwenden kann.
Das ist wie wenn du zur Blutspende gehst. Das Blut dort bekommst du ja auch nicht im Falle eines Unfalls wieder.