R wie Retinopathie und Remissionsphase

R wie Retinopathie und Remissionsphase
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Retinopathie

Die diabetische Retinopathie ist eine Folgeerkrankung des Diabetes Mellitus.
Unsere Netzhaut, die Retina, wird von kleinsten Gefäßen durchblutet, die sehr empfindlich auf erhöhte Blutzuckerwerte reagieren. Die kleinen Blutgefässe im Auge werden bei einer schlechten Blutzuckereinstellung geschädigt und führen zu einer Verschlechterung der Sehschärfe. Im schlimmsten Fall kann dies bis zur Erblindung führen. Selber merkt man das Entstehen einer Retinopathie aber erst sehr spät. Deshalb sind regelmäßige Augenarztuntersuchungen für Diabetiker dringend zu empfehlen sind.


Remissionsphase

Die Remissionsphase, auch Honeymoonphase genannt, gibt es nur bei Typ-1-Diabetikern! Wenn Diabetiker mit der Insulintherapie beginnen, brauchen sie nach einigen Tagen oder Wochen zunächst immer weniger Insulin. In manchen Fällen sogar gar keins mehr. Leider handelt es sich aber nicht um eine Heilung.
Stattdessen erholen sich die noch nicht zerstörten B-Zellen nur vorübergehen. Die Erholungsphase hält umso länger an, je besser der Blutzucker eingestellt ist. Weil die Zerstörung der B-Zellen aber voranschreitet, hat diese nach Wochen oder Monaten ein Ende.
Anschließend muss die zu spritzende Menge Insulin langsam wieder erhöht werden.

Ilka


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