S wie subkutan…..Schweineinsulin….
Subkutan
subkutan bedeutet "unter der Haut" oder, im Zusammenhang mit Injektionen, "unter die Haut". Diabetiker spritzen ihr Insulin in der Regel subkutan, also in das Unterhautfettgewebe.
Schweine-Insulin
Schweineinsulin wird aus der Bauchspeicheldrüse von Schweinen gewonnen. Dieses Insulin unterscheidet sich lediglich in einem Eiweißbaustein (Aminosäure) von unserem menschlichen Insulin. Trotz der Einführung von Human-Insulin findet Schweineinsulin nach wie vor Verwendung, wird aber nicht mehr bei Neueinstellungen verordnet und auch nicht mehr in Deutschland produziert.
Saccharin
…ist ein künstlicher Süßstoff mit sehr hoher Süßkraft. Bisher wurden zwar keine gesundheitlichen Schäden durch den Süßstoff Saccharin nachgewiesen, aber nach einer Empfehlung der WHO sollte die Tagesdosis auf 175mg beschränkt werden.
Stoffwechselentgleisungen
Extreme Verschlechterung der Stoffwechsellage. Der Blutzucker steigt dabei rapide an, unter Umständen kann dies zu einer Übersäuerung des Blutes führen (Ketoazidose). Ursache für eine solche Stoffwechselentgleisung ist meist ein Insulinmangel, zum Beispiel durch Krankheit hervor gerufen.
Spritz-Eß-Abstand
Als Spritz-Eß-Abstand bezeichnet man den zeitlichen Abstand vom Spritzen des Mahlzeitenbolus bis zur folgenden Mahlzeit.
Dieser Abstand ist vom Blutzucker als auch von der Wirksamkeit des gespritzten Insulins abhängig. Eine Verlängerung des Eß-Spritz-Abstandes hat zur Folge, dass die zum Zeitpunkt der Nahrungsaufnahme bereits einsetzende Insulinwirkung einen zu starken Blutzuckeranstieg verhindert. Dies ist besonders bei erhöhten Blutzuckerwerten von Vorteil.
Eine Verkürzung des Eß-Spritz-Abstandes empfiehlt sich somit bei niedrigen Blutzuckerwerten vor den Mahlzeiten.
Ilka