Spritzen, aber wohin?
Ich hatte vor kurzem ja schon einmal darüber geschrieben, wie wichtig es ist regelmäßig die Injektionsnadel zu wechseln. Genauso wichtig ist es aber auch, die Spritzstellen zu wechseln. Sei es aus ästhetischen Gründen, weil vielleicht bereits schon unschöne Beulen und Hämatome entstanden sind, oder um die Wirkung des Insulins zu beeinflussen.
Diabetiker injizieren das Insulin ins Unterhautfettgewebe (subkutan). Hauptsächlich in Bauch, Oberschenkel oder Gesäß. Ein Insulin, welches schnell wirken soll, sollte in den Bauch injiziert werden, da dort die Durchblutung stärker ist als im Oberschenkel oder Po. Ein Verzögerungsinsulin hingegen, was langsam und lange wirken soll, wird am besten genau dorthin gespritzt.

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Die Spritzstellen an zum Beispiel Bauch sollten auch ständig gewechselt werden, da sonst unschöne Lipohypertrophien (Fettgewebswucherungen) entstehen können und die Insulinwirkung nicht vorhersehbar ist. Unerklärliche Blutzuckehrschwankungen sind die Folge.
Von Insulininjektionen in den Oberarm wird mittlerweile oft abgeraten, weil hier die Gefahr einer ungewollten Injektion in den Muskel sehr hoch ist.
Ilka
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