Todesfälle durch Messfehler

Die amerikanische Aufsichtsbehörde FDA warnt vor Messfehlern bei bestimmten Blutzuckermessgeräten. Betroffen sind Geräte mit Teststreifen auf der Basis einer Enzymreaktion mit Glukose-dehydrogenase-Pyrroloquinolinequinon (GDH-PQQ).

Todesfälle durch Messfehler

Und was war passiert?
Wie ich in einem vorigen Bericht ja schon geschrieben hatte, sind bestimmte Enzymreaktionen auf dem Teststreifen erforderlich, damit der Blutzucker gemessen werden kann. Leider kann dieses Enzym nicht zwischen den verschiedenen Zuckerarten, wie Glucose, Maltose, Galaktose oder Xylose unterscheiden. Erhält der Patient maltosehaltige Substanzen, wird der Wert zu hoch angezeigt, was zu einer Überdosierung von Insulin kann. Die dadurch resultierende Unterzuckerung kann im schlimmsten Fall zum Tod führen. © Foto Ilka G.

Die FDA berichtet, dass in den vergangenen 10 Jahren 13 Todesfälle bekannt und auf Messfehler zurückzuführen sind. Die Blutzuckerwerte lagen bei den Patienten um das 3 – 15 fache als über den wirklichen Blutzuckerwert. Bei einem Patienten zeigte das Gerät 200mg/dl an, er hatte aber nur 19 mg/dl.

Finn


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2 Responses to “Todesfälle durch Messfehler”

  1. Lars sagt:

    Ist schon bitter aber.. ich würde einen Wert von 19 auch ohne BZ Gerät von einer 200 Unterscheiden können.

  2. Ilka sagt:

    hey lars…..
    ja, da hast du wohl recht. aber ich glaube so typ2er können vielleicht mit den körperwarnzeichen nicht so viel anfangen sondersn verlassen sich auf das was auf dem gerät steht… :-/

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