Zu hohe Werte bei diabetischen Kindern
Laut einer Studie von Diabetes UK erreichen vier von fünf Kindern unter fünf Jahren nicht die empfohlenen Blutzuckerwerte im Normalbereich. Die Prüfungen wurden in 132 Krankhäusern in England, Wales und Nordirland durchgeführt. Außerdem ergab die Studie, dass bei einem Drittel der überprüften 11696 Kinder mit Diabetes nicht die ausreichende Menge HbA1C Tests durch die Ärzte durchgeführt wird. Leider sieht es auch bei den Teenagern nicht viel besser aus. Nur eines von sieben Jugendlichen unter 17 Jahren hat die empfohlenen Blutzuckerwerte erreicht. Ein Grund dafür sei, dass gerade in diesem Alter Autoritäten eher abgelehnt würden und so die Behandlung umso schwerer sei.
Die Kinder und Jugendlichen setzen sich somit einem erheblichen Gesundheitsrisiko aus. Folgen können zum Beispiel Herzkrankheit, Blindheit oder Schlaganfall sein.

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Ich kann für mich nur sagen, dass ich eigentlich auch als Kind keine größeren Probleme mit dem Diabetes hatte, auch nicht im Teenageralter. Das Ergebnis der Studie hat mich daher ein wenig überrascht.
Fragleich ist, bei wem die Schuld zu suchen ist. Gerade bei jüngeren Kindern ist diese wohl eher bei den Eltern zu suchen, die ja eine gewisse Verantwortung für das Kind tragen. Es ist ihre Aufgabe, das diabetische Kind zu unterstützen und bei Behandlung und Therapie beratend und helfend zur Seite zu stehen.
Finn